Hüttenfeuer am 13.02.2005

Das Hüttenfeuer ist ein Brauch aus alter – wahrscheinlich heidnischer – Zeit,
mit dem man am ersten Fastensonntag den Winter vertreiben wollte.

Etwa in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts endete in Demerath
die Tradition des Hüttenfeuers, die wieder 2002 neu belebt wurde.
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Für das Hüttenfeuer wird ein Holz- und Reisigstapel errichtet, früher als „Hütte“ aufgebaut, der sich heute neben dem Sportplatz befindet.
Früher zogen am Nachmittag die Kinder (heute sind es überwiegend Erwachsene) mit dem „Hüttenmann“ durch das Dorf, um weiteres brennbares Material für das Hüttenfeuer zu sammeln. Dabei wird folgender Spruch aufgesagt:
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Klick = Bild vergrößern „Strieh, Strieh, Beeiche,
den Nowend jie ma kreeische.
Strieh, Strieh, Schanze,
den Nowend jie man danze.
Jet os jet, dat ma en gruus Hett krehn,
dat ma dem Hettemahn seeine Hoot vabrehn.“
Der Hüttenmann – eine Strohpuppe – wird von dem Ehepaar, das zuletzt im Ort geheiratet hat, hergestellt und wird später im Hüttenfeuer verbrannt. Klick = Bild vergrößern
Klick = Bild vergrößern Am Abend des Hüttensonntags am 13.02.2005 zog dann die Gruppe vom Gemeindehaus zum Feuerplatz und betete beim Abendläuten den „Engel des Herrn“ (Angelus) und entzündete das Hüttenfeuer. Inzwischen war die Gruppe beträchtlich angewachsen.
Danach zogen dann alle – mit im Hüttenfeuer entzündeten Pechfackeln - ins Dorf zum Gemeindehaus. Klick = Bild vergrößern
 

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