| |
Für das Hüttenfeuer wird ein
Holz- und Reisigstapel errichtet, früher als „Hütte“
aufgebaut, der sich heute neben dem Sportplatz befindet.
|
Früher zogen am Nachmittag die Kinder (heute
sind es überwiegend Erwachsene) mit dem „Hüttenmann“
durch das Dorf, um weiteres brennbares Material für das Hüttenfeuer
zu sammeln. Dabei wird folgender Spruch aufgesagt:
|
 |
 |
„Strieh, Strieh, Beeiche,
den Nowend jie ma kreeische.
Strieh, Strieh, Schanze,
den Nowend jie man danze.
Jet os jet, dat ma en gruus Hett krehn,
dat ma dem Hettemahn seeine Hoot vabrehn.“ |
| Der Hüttenmann – eine Strohpuppe – wird von dem Ehepaar,
das zuletzt im Ort geheiratet hat, hergestellt und wird später im Hüttenfeuer
verbrannt. |
 |
 |
Am Abend des Hüttensonntags am 13.02.2005 zog dann die Gruppe vom
Gemeindehaus zum Feuerplatz und betete beim Abendläuten den „Engel
des Herrn“ (Angelus) und entzündete das Hüttenfeuer. Inzwischen
war die Gruppe beträchtlich angewachsen. |
| Danach zogen dann alle – mit im Hüttenfeuer entzündeten
Pechfackeln - ins Dorf zum Gemeindehaus. |
 |
| |